Über uns

  • Gegenwart

    Seit dem 1. Jänner 2016 setzt die Liechtensteinisch-Tschechische Kommission ihre Arbeit auf Grundlage des für den zweiten Zeitraum erneuerten Mandats fort und konzentriert sich insbesondere auf jene Gebiete der gegenseitigen Beziehungen zwischen der Tschechischen Republik und dem Fürstentum Liechtenstein, die im Synthesebericht als bedeutendste Forschungsdesiderate bezeichnet wurden.

    Memorandum
  • Rozhodnutí o novém mandátu pro činnost komise

    Přijetím dodatku k Memorandu o porozumění ze 7. dubna 2010 byla činnost Česko-lichtenštejnské komise historiků obnovena na další období 2016–2018.

  • Vorlegung des Syntheseberichtes der Liechtensteinisch-Tschechischen Historikerkommission

    Am 13. Jänner 2014, nach dreijähriger Tätigkeit, präsentierte die Kommission vor den Außenministern beider beteiligten Staaten sowie auch in den Medien und vor der breiten Öffentlichkeit einen Synthesebericht, in dem sie die bisherigen Ergebnisse ihrer Tätigkeit publizierte. Dieser Bericht wurde durch die Ministerien akzeptiert und konnte anschließend in beiden Sprachversionen in Buchform herausgegeben werden.

  • Anfang des ersten Tätigkeitszeitraumes der Kommission

    Die Kommission nahm ihre Tätigkeit am 1. Jänner 2011 auf und veranstaltete im Laufe der folgenden Jahre neben weiteren Aktivitäten eine Workshop-Serie und bereitete eine Reihe von Publikationen in beiden sprachlichen Fassungen zur Herausgabe vor.

  • Unterzeichnung von "Memorandum of Understanding"

    Am 7. April 2010 unterzeichneten die liechtensteinische Ministerin Aurelia Frick und der tschechische Minister Jan Kohout in Vaduz ein besonderes „Memorandum of Understanding“, dessen Gegenstand die Gründung der Liechtensteinisch-Tschechischen Historikerkommission war. Im vorstehend genannten Dokument wurden Ziele, Arbeitsweise, Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit der Kommission festgelegt. Die Arbeit der Liechtensteinisch-Tschechischen Historikerkommission wurde als von politischen Organen unabhängig bezeichnet.

  • Gründung der Kommission

    Am 8. April 2009 unterzeichneten die liechtensteinische Außenministerin Aurelia Frick und der tschechische Außenminister Jan Kohout in Prag die „Gemeinsame Erklärung über die Anknüpfung diplomatischer Beziehungen zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und der Tschechischen Republik“. Im Anschluss daran wurde zwischen den beiden Staaten ein „Memorandum über gegenseitiges Verständnis und die künftige Zusammenarbeit“ verkündet. Dieses Dokument sah unter anderem die Gründung einer „gemeinsamen Liechtensteinisch-Tschechischen Historikerkommission“ vor, die sich mit der „gemeinsamen Geschichte Böhmens, Mährens und Schlesiens und des Fürstenhauses von Liechtenstein, aber auch den Beziehungen zwischen den beiden Ländern im 20. Jahrhundert“ befassen sollte, und zwar mit dem Ziel, „zum beidseitigen Verständnis dieser gemeinsamen Geschichte, ihrer Hoffnungen und Herausforderungen beizutragen und dadurch eine Grundlage für die künftige fruchtbare Zusammenarbeit zu schaffen.“

    Dieses Vorhaben stellte eine wichtige begleitende Maßnahme im Prozess der Aufnahme diplomatischer Beziehungen dar. Die Kommission sollte geschichtliche Fragen beleuchten, deren Lösung durch die nach 1945 herrschenden Zustände blockiert wurde.