Buchpräsentation des Bandes "Liechtesteinische Erinerungsorte"

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DIE LIECHTENSTEINISCH-TSCHECHISCHE HISTORIKERKOMMISSION PRÄSENTIERTE AM BODEN DER MASARYK-UNIVERSITÄT IN BRNO IHRE TÄTIGKEIT 

Am 22. März 2013 fand an der Philosophischen Fakultät der Masaryk-Universität eine Präsentation des ersten im Druck erschienenen Outputs der Tagungen der Liechtensteinisch-Tschechischen Historikerkommission statt. 

Dieses bilaterale Organ entstand kurz nach der Anknüpfung diplomatischer Beziehungen zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und der Tschechischen Republik im Jahr 2009. Ihre eigentliche Arbeit nahm die Kommission im Dezember 2010 auf. Ihre erstrangige Aufgabe ist es, historische Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu untersuchen und zu einem gegenseitig besseren Verständnis der Geschichte beizutragen.

Die Kommission veranstaltete am 11.–12. November 2011 in Vranov u Brna (Wranau) eine zweitägige wissenschaftliche Tagung zum Thema „Liechtensteinische Erinnerungsorte in den böhmischen Ländern“. Die Vorträge aus dieser Tagung erschienen in dem gerade herausgegebenen Supplementum 3 der Časopis Matice moravské [Zeitschrift der Mährischen Matica]. Unter den sehr interessanten Themen sind die Beiträge der Historiker Tomáš Knoz, Thomas Winkelbauer, Jan Županič oder der Kunsthistoriker Michal Konečný, Radka Miltová und Lubomír Slavíček sowie auch weiterer Autoren hervorzuheben.

Die festliche Stimmung während der Präsentation des Sammelbandes unterstrich Jan Čižmář mit dem Lautespiel und einer Vorführung der für die Liechtensteiner komponierten zeitgenössischen Musikwerke. Univ.-Prof. Jiří Malíř, Leiter des Instituts für Geschichte, hob insbesondere die schnelle und qualitativ hochwertige Arbeit der Kommission hervor, Univ.-Prof. Tomáš Knoz sprach dann über die einzelnen Beiträge.

(M. Číhalík, den 23. März 2013)